Ein Schulrat mit sieben Mitgliedern

Der neue Schulrat wird wie der Gemeinderat aus sieben Mitglieder bestehen. So ist gewährleistet, dass die Dörfer ihre Interessen angemessen im neuen Gremium vertreten können. Auch lassen sich die vielen Aufgaben des Schulrates besser auf 7 Schultern verteilen.

Der Vergleich mit einem fünfköpfigen Gremium führte zu einem ähnlichen Ergebnis wie beim Gemeinderat: Eine kleine Behörde würde zwar etwas effizienter arbeiten und sich noch klarer auf strategische Fragen konzentrieren können. Ausserdem wäre es wohl etwas einfacher, fünf statt sieben qualifizierte Mitglieder zu finden. Diese Pluspunkte wiegen jedoch die Stärken eines Siebner-Gremiums nicht auf.

In der neuen Gemeinde werden der Schulpräsident, die Schulpräsidentin wie auch die Mitglieder des Schulrats persönlich an der Urne gewählt werden. Damit wird sichergestellt, dass sich nur Frauen und Männer zur Wahl stellen, denen die Schule ein wichtiges Anliegen ist. Weil der Schulpräsident oder die Schulpräsidentin gleichzeitig Mitglied des Gemeinderates ist, soll der Stelle ein Pensum zwischen 30 und 50 Prozenten zugewiesen werden.

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