Höhere Produktivität und Professionalität:

Starke Schulleitungen mit einem effizienten Sekretariat

 

Die Schulräte der drei Gemeinden wollen die Organisation der neuen Schule noch klarer in eine strategische Ebene und eine operative Ebene aufteilen. Für die strategische Ausrichtung wird der Schulrat, für die operative Führung die Schulleitungen verantwortlich  zeichnen. Die Schulleitungen werden, je nach Grösse der Schule, mit einem Pensum von 40 bis 50 Prozent ausgestattet sein.

 

Das Schulsekretariat soll an einem Ort konzentriert werden und als Pool für die ganze Schulverwaltung wie auch für die administrative Unterstützung der Schulleitungen zuständig sein. Die Liegenschaften- und Finanzverwaltung der Schule werden in der Einheitsgemeinde dem Bauamt respektive der Gemeindeverwaltung angegliedert.

 

Schulhäuser sollen möglichst alle weiter bestehen

Für die Primarschulen von Rieden, Ernetschwil, Gebertingen und Gommiswald wie auch für die gemeinsame Oberstufe GER soll sich in der vereinigten Gemeinde nichts ändern, solange jede Schule die erforderliche Zahl an Kindern erreicht. Schulen mit zeitweilig geringeren Besucherzahlen lassen sich sogar eher besser halten, da zwischen den Dörfern ein gewisser Ausgleich möglich wird. Ähnliches gilt für Lehrpersonen: Müssen an einem Schulstandort Pensen abgebaut werden, können sie eventuell an einem anderen kompensiert werden.

 

Auch in Ricken ändert sich nichts: Der Ernetschwiler Dorfteil bleibt bei der Schulgemeinde Wattwil-Krinau. Die Primarschüler besuchen wie bis anhin die Dorfschule, und die Oberstufenschüler fahren mit dem Bus nach Wattwil. Gleichwohl gehört der Ernetschwiler Dorfteil Rickens auch noch zur neuen Einheitsgemeinde GER. Damit erhalten diese Einwohnerinnen und Einwohner sogar ein doppeltes Stimmrecht.

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