Die Verwaltung der vereinigten Einheitsgemeinde wird in Gommiswald ihren Standort beziehen. Das Bauamt und der Werkhof werden in Ernetschwil errichtet. Die gemeinsame Feuerwehr wird ebenfalls in Gommiswald ihren Standort haben.


 Die Verwaltung der neuen Gemeinde soll an einem zentralen Standort in Gommiswald untergebracht werden. Ob dies jedoch im erweiterten heutigen Gemeindehaus sein wird oder ein neuer Standort erschlossen wird, steht noch nicht fest. Den Entscheid, in welcher Form der Verwaltungsstandort der neuen Gemeinde geschaffen werden soll, fällt in die Kompetenz der Stimmbürgerinnen und Stimmbürger der vereinigten Gemeinde Gommiswald.

Im Vorfeld des Vereinigungsbeschlusses wurde auch eine dezentrale Variante geprüft. Der Vergleich mit einer dezentralen Variante ergab, dass die angestrebte Lösung weit mehr Vorteile bietet. Weil alle Dienstleistungen an einem Ort konzentriert sind, wird der Bevölkerung die Orientierung erleichtert und mehr Bürgernähe geboten. Darüber hinaus ermöglicht eine zentrale Verwaltung eine effizientere Führung und eine höhere Professionalität. Natürlich hat sie auch eine Kehrseite: Am Anfang sind Investitionen nötig, und die Einwohner zweier Dörfer müssen sich umgewöhnen. Aber die Minuspunkte bei der dezentralen Variante überwiegen: Die Verwaltungsführung wäre sehr aufwändig, die Teambildung schwierig und der Unterhalt der Infrastruktur teuer.

Dieselben Argumente sprechen auch für ein einziges Bauamt. Das heutige Feuerwehrgebäude und der Ernetschwiler Werkhof eignen sich ausgezeichnet für die Aufgaben des Bauamtes. Sie werden deshalb an dieser Stelle konzentriert.

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