Forum

Die geplante Gemeindevereinigung geht uns alle an. Deshalb interessiert uns Ihre Meinung. Nutzen Sie unser Forum und schreiben Sie, was Sie über den geplanten Gemeindezusammenschluss denken. Wir werden Ihr Statement so schnell wie möglich online schalten. Wir freuen uns über eine lebendige und fruchtbare Diskussion.

 

Das Forum soll eine konstruktive und anregende Diskussion über die Gemeindevereinigung von Gommiswald, Ernetschwil und Rieden ermöglichen.

 

Bitte versehen Sie Ihre Mitteilungen mit Ihrem Namen und Wohnort. Anonyme Mitteilungen werden nicht publiziert. Ebenfalls nicht publiziert werden ehrverletzende oder unanständige Mitteilungen sowie solche, die mit dem Vorhaben in keiner Verbindung stehen. Alle anderen Äusserungen pro und contra Gemeindevereinigung sind herzlich willkommen.

Forumseintrag vom 3. Mai 2011

Meine Meinung zu den vorgelegten Namen für eine neue Gemeinde, ich finde Ricken Süd, rein politisch ... nicht verwendbar, den Namen Linthblick besteht als Strassennamen in Ernetschwil, also auch nicht unbedingt verwendbar, was bleibt noch übrig ? Ernetschwil !!

Als Vorschläge zur Auswahl würde ich aus dem Forumsbeitrag vom 22.Februar Vorschläge begrüssen.

Als Wappen könnte ich mir einzig vorstellen .Das mit dem blauen oder gelben Hintergrund, aber mit einem 6-zackigen Stern (analog wie Ernetschwil) und nicht mit einem vielzackigen. 

Tony Eberhard 

Ernetschwil 

E-Mail Meinung vom 17. April 2011

Sehr geehrte Damen und Herren

Da ich als nicht stimmberechtigter Einwohner des Fusionsbereiches ebenfalls meine Meinung zu Ihren Vorschlägen für Namen und Wappen der neuen Gemeinde abgeben soll, möchte ich folgendes zur Diskussion stellen.

Sieht man sich die Anzahl Bewohner in den drei Gemeinden an, wird sehr schnell klar, dass bei Ihren Vorschlägen eine Stimmabgabe unnötig ist, da der Name im Voraus feststeht. Ist das so gewollt, finde ich das Übel und der guten Sache abträglich.

Geben Sie allen Einwohnern des Fusionsbereiches eine reele Chance eine allen genehmen Namen festzulegen.

Ich möchte vorschlagen, da wir von unserer Kantonshauptstadt aus gesehen hinter dem Ricken liegen, die neue Gemeinde Ennetricken zu nennen. Das hat Bezug zur Schweizer Sprache und beschreibt exakt unsere Lage.

 

Gleichfalls schlage ich ein anderes, auf unsere Geographie bezogenes Wappen vor.

 

Dies ist sicher nur ein, in Dimensionen und Farben unzulänglicher Sudel und soll auch nur meine Idee andeuten.

 

 

Wir sehen oben den Rickenpass in der Sonne, am Hang die drei Dörfer im Wiesenland und unten die Linth.

 

Es wäre ein tolles Zeichen, wenn Sie in diesem späten Stadium doch noch bereit wären, sich mit obigen Vorschlägen auseinander zu setzen.

 

 

 

 

 

 

Freundliche Grüsse

 

Joachim Müller

 

 

Forumseintrag vom 16. April 2011

Zum Namen der vereinigten Gemeinde: Ich befürworte die Vereinigung, auch wenn ich einen Zusammenschluss mit Uznach für weitsichtiger halte. Die 3 Namensvorschläge sprechen mit aber nicht an. Wie wäre es mit:


Sunniglinth (passend zum 1. Wappen)
Linthberg
Uznacherberg / Uznaberg?
Oder ist der Zug für andere Namensvorschläge schon abgelaufen? 

Felix Hengartner 

Ernetschwil 

 

Forumseintrag vom 22. Februar 2011

Gibt es eigentlich schon viele Vorschläge für den Namen der vereinigten Gemeinde?
Hier sind meine Ideen:
Freudwil (nach einem Weiler von Gebertingen), 
Breitenau (nach einer Gegend hinter dem Wielesch),
Schönenwil (aus Schönenbach und Ernetswil),
Rimiswil (aus Rieden, Gommiswald und Ernetschwil),
Gerwil (aus Gommiswald, Ernetschwil und Rieden),
Triun (Drei, vereint), tönt etwas nach Graubünden (Trinidad wäre noch exotischer) 

 

Eintrag von Georg Widmann, Gommiswald

Antwort der Projektleitung:

Derzeit arbeitet eine Arbeitsgruppe an Vorschlägen zum künftigen Gemeindenamen und Gemeindewappen. Eine erste Auswahl an Namensvorschlägen haben wir bereits dem Bund zur Vorprüfung vorgelegt. Die Arbeitsgruppe wird nun eine Vorauswahl treffen. Aus dieser Vorauswahl kann die Bevölkerung unserer drei Gemeinden schon bald den künftigen Namen und das künftige Wappen auswählen. Ihre Vorschläge legen wir der Arbeitsgruppe gerne noch vor. Sie wird darüber entscheiden, ob eine Ihrer Ideen noch in die Vorauswahl gelangt oder nicht.

 

Forumsbeitrag vom 29. Oktober 2010

Dürfen wir hoffen, dass die neue Gemeinde eine Kartonsammlung - wie eigentlich in fast allen Gemeinden üblich - einführt. Schon der Umwelt zuliebe, wird doch jetzt alles - nicht nur reiner Karton (auch farbiger, mit Plastik vermischter) verbrannt...

Es reicht schon, wenn Gartenabfälle in grossen Mengen nicht ordentlich entsorgt wird....
 

Eintrag von: Lips, Uetliburg

 

Forumseintrag vom 23.April 2010

Gemeindevereinigung durch FDP injiziert

Die FDP-Ortsparteien Ernetschwil und Gommiswald haben im Jahr 2004 die Idee einer Vereinigung der Gemeinden Gommiswald-Ernetschwil-Rieden lanciert. Am Anfang stand der Gedanke einer Fusion der drei Schulgemeinden im Vordergrund. Ausschlaggebend waren dabei die immer wiederkehrenden Diskussionen um den Mietpreis für Schulräume zwischen der Primarschule Gommiswald und der Oberstufenschule Gommiswald-Ernetschwil-Rieden. Auch die unterschiedlich stark belegten Räumlichkeiten der total vier Schulgemeinden für Schulunterricht und Turnen waren mit ein Grund, eine Vereinigung genauer unter die Lupe zu nehmen.

Das Kantonsparlament hat 2007 das neue Gemeindevereinigungsgesetz verabschiedet. Der damalige Kantonsrat Peter Zuberbühler hatte Einsitz in der vorberatenden Kommission zu diesem Gesetz. Aus dem Ertrag vom Nationalbankgold wurde dann für zukünftige Gemeindevereinigungen ein Betrag von über 200 Mio. Franken reserviert. Damit wurde schnell klar, dass mit grösseren Zuschüssen vom Kanton nur solange gerechnet werden kann, wie auch Geld vorhanden ist.

Auf Initiative der FDP und CVP wurde im Oktober 2005 eine Behördenkonferenz aller Körperschaften der drei Gemeinden abgehalten. In diesem von Herr J.C. Kleiner (Firma OBT) geleiteten Workshop hat sich am Ende herauskristallisiert, dass die Mehrheit der Anwesenden einer Einheitsgemeinde über alle drei Gemeinden den Vorzug gibt.

Im Herbst 2008 wurden der Bevölkerung die voraussichtlichen Projektkosten bis zur Grundsatzsatzabstimmung durch das fakultative Referendum zur Genehmigung vorgelegt. Eine Projektgruppe, bestehend aus Vertretern der politischen Gemeinden und der Schulgemeinden in Zusammenarbeit mit dem externen Berater Herr J.C. Kleiner, wurde gebildet. Diese Projektgruppe hat die betroffenen Körperschaften mit diversen Anlässen laufend über den neusten Stand informiert. Der Ablauf und der Stand des Projektes entsprechen der Grundidee und den Vorstellungen der Parteien der FDP von Gommiswald und Ernetschwil. Am 26.September 2010 wird das Projekt soweit gereift sein, dass die Grundsatzabstimmung abgehalten werden kann.

Die politischen Gemeinden profitieren von der Vereinigung einerseits durch die Verkleinerung der Anzahl Behördenmitglieder und anderseits von einer Straffung der Verwaltung. Die Schulgemeinden werden dank der Zusammenlegung der einzelnen Schulen in eine Einheit davon profitieren, dass die vorhandene Infrastruktur besser genutzt werden kann und die Schulqualität durch eine verstärkte Professionalisierung erhöht wird.

Bei den Steuern fordert die FDP, dass der Steuerfuss der neuen Gemeinde langfristig unter den heutigen Stand der Gemeinde Gommiswald, welcher 123% beträgt, sinken muss.
Mit den durch die Vereinigung erreichten Synergiegewinnen, den Kantonsbeiträgen, sowie dem Zuzug von neuen Steuerzahlern, muss es auch mit einem tieferen Steuerfuss möglich sein, die erreichte verbesserte Infrastruktur und das erweiterte Angebot an öffentlichen Dienstleistungen für die Bürger zu gewährleisten.

Die FDP Ortsparteien Ernetschwil und Gommiswald danken an dieser Stelle der Projektgruppe für die fundierte und kompetente Ausarbeitung eines Vorschlags für die Gemeindevereinigung. Die Parteileitungen der beiden Ortsparteien stehen voll und ganz hinter dem Ziel, eine starke Gemeinde am Südhang des Rickens mit rund 5000 Einwohnern zu bilden.

FDP-Ortsparteien Gommiswald & Ernetschwil
 

Forumseintrag vom 2.April 2010

Mit Interesse verfolge ich stets die Aktivitäten rund um die Gemeindefusion Go Er Ri. Der kürzlich erschienene Artikel in der Südostschweiz hat ein sicherlich heisses Thema angeschnitten. Selbstverständlich verstehe ich die Riedner Bevölkerung wenn es jetzt plötzlich heisst dass das Feuerwehrdepot in Rieden geschlossen wird sobald was gemeinsames in Gommiswald steht. Doch ist es für eine funktionierende Feuerwehr (Bevölkerungsschutz)unabdingbar dass sämtliches Personal und Material im Ernstfall von einer Stelle aus koordiniert wird und zum Ereignissort ausrücken kann. Meine eigene Erfahrung die ich mache im Feuerwehr Dienst der bereits fusionierten Fw Gommiswald - Rieden zeigt immer wieder dass es die Situation mit den 2 Depots nur komplizierter macht; Sei es an den Proben oder bei einem Ernstfall. Es ist für jeden AdF zu kompliziert wenn das Material in 2 Depots verteilt ist und im Ernstfall zusammen gekarrt werden muss. Mit dieser Situation geht im Ernstfall viel wertvolle Zeit verloren. Da müssen mir sicherlich alle zustimmen, dass wir eine Feuerwehr wollen die einfach organisiert ist und schnell reagieren kann. Was mich jedoch sehr erstaunt dass man bereits Gedanken hat Zivilschutz Material im Depot Rieden ein zu lagern. Da macht man doch genau das Gegenteil was aktuell zum Beispiel Rapperswil - Jona vorlebt. Dort wird so viel Zivilschutzmaterial wie nur irgendwie möglich voll in die Feuerwehr integriert. Es macht doch keinen Sinn Fusionitis zu betreiben und dann nachher wieder Sachen zu trennen was zusammen gehört. Die Vergangenheit hat klar gezeigt dass die Feuerwehr (Bevölkerungsschutz)mehr Einsatzstunden leistet mit Ereignissen wie z.B. Hochwasser, Erdrutschen, überflutete Keller etc. als mit eigentlichen Bränden. Also legen wir zusammen, was zusmmen gehört. Der Depot Neubau in Gommiswald ist ja noch nicht beschlossene Sache. Die Räumlichkeiten im Depot Gommiswald sind gar nicht mal so klein wenn das Bauamt in Zukunft zentral in Ernetschwil wäre. Was die Nutzung des Depots Rieden betrifft, bin ich mir sicher dass moderne Loftwohnungen an dieser herrlichen Aussichtslage reissenden Absatz finden würden.

Eichmann Hubert 

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