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Die geplante Gemeindevereinigung geht uns alle an. Deshalb interessiert uns Ihre Meinung. Nutzen Sie unser Forum und schreiben Sie, was Sie über den geplanten Gemeindezusammenschluss denken. Wir werden Ihr Statement so schnell wie möglich online schalten. Wir freuen uns über eine lebendige und fruchtbare Diskussion.

 

Das Forum soll eine konstruktive und anregende Diskussion über die Gemeindevereinigung von Gommiswald, Ernetschwil und Rieden ermöglichen.

 

Bitte versehen Sie Ihre Mitteilungen mit Ihrem Namen und Wohnort. Anonyme Mitteilungen werden nicht publiziert. Ebenfalls nicht publiziert werden ehrverletzende oder unanständige Mitteilungen sowie solche, die mit dem Vorhaben in keiner Verbindung stehen. Alle anderen Äusserungen pro und contra Gemeindevereinigung sind herzlich willkommen.

Forumseintrag vom 23.April 2010

Gemeindevereinigung durch FDP injiziert

Die FDP-Ortsparteien Ernetschwil und Gommiswald haben im Jahr 2004 die Idee einer Vereinigung der Gemeinden Gommiswald-Ernetschwil-Rieden lanciert. Am Anfang stand der Gedanke einer Fusion der drei Schulgemeinden im Vordergrund. Ausschlaggebend waren dabei die immer wiederkehrenden Diskussionen um den Mietpreis für Schulräume zwischen der Primarschule Gommiswald und der Oberstufenschule Gommiswald-Ernetschwil-Rieden. Auch die unterschiedlich stark belegten Räumlichkeiten der total vier Schulgemeinden für Schulunterricht und Turnen waren mit ein Grund, eine Vereinigung genauer unter die Lupe zu nehmen.

Das Kantonsparlament hat 2007 das neue Gemeindevereinigungsgesetz verabschiedet. Der damalige Kantonsrat Peter Zuberbühler hatte Einsitz in der vorberatenden Kommission zu diesem Gesetz. Aus dem Ertrag vom Nationalbankgold wurde dann für zukünftige Gemeindevereinigungen ein Betrag von über 200 Mio. Franken reserviert. Damit wurde schnell klar, dass mit grösseren Zuschüssen vom Kanton nur solange gerechnet werden kann, wie auch Geld vorhanden ist.

Auf Initiative der FDP und CVP wurde im Oktober 2005 eine Behördenkonferenz aller Körperschaften der drei Gemeinden abgehalten. In diesem von Herr J.C. Kleiner (Firma OBT) geleiteten Workshop hat sich am Ende herauskristallisiert, dass die Mehrheit der Anwesenden einer Einheitsgemeinde über alle drei Gemeinden den Vorzug gibt.

Im Herbst 2008 wurden der Bevölkerung die voraussichtlichen Projektkosten bis zur Grundsatzsatzabstimmung durch das fakultative Referendum zur Genehmigung vorgelegt. Eine Projektgruppe, bestehend aus Vertretern der politischen Gemeinden und der Schulgemeinden in Zusammenarbeit mit dem externen Berater Herr J.C. Kleiner, wurde gebildet. Diese Projektgruppe hat die betroffenen Körperschaften mit diversen Anlässen laufend über den neusten Stand informiert. Der Ablauf und der Stand des Projektes entsprechen der Grundidee und den Vorstellungen der Parteien der FDP von Gommiswald und Ernetschwil. Am 26.September 2010 wird das Projekt soweit gereift sein, dass die Grundsatzabstimmung abgehalten werden kann.

Die politischen Gemeinden profitieren von der Vereinigung einerseits durch die Verkleinerung der Anzahl Behördenmitglieder und anderseits von einer Straffung der Verwaltung. Die Schulgemeinden werden dank der Zusammenlegung der einzelnen Schulen in eine Einheit davon profitieren, dass die vorhandene Infrastruktur besser genutzt werden kann und die Schulqualität durch eine verstärkte Professionalisierung erhöht wird.

Bei den Steuern fordert die FDP, dass der Steuerfuss der neuen Gemeinde langfristig unter den heutigen Stand der Gemeinde Gommiswald, welcher 123% beträgt, sinken muss.
Mit den durch die Vereinigung erreichten Synergiegewinnen, den Kantonsbeiträgen, sowie dem Zuzug von neuen Steuerzahlern, muss es auch mit einem tieferen Steuerfuss möglich sein, die erreichte verbesserte Infrastruktur und das erweiterte Angebot an öffentlichen Dienstleistungen für die Bürger zu gewährleisten.

Die FDP Ortsparteien Ernetschwil und Gommiswald danken an dieser Stelle der Projektgruppe für die fundierte und kompetente Ausarbeitung eines Vorschlags für die Gemeindevereinigung. Die Parteileitungen der beiden Ortsparteien stehen voll und ganz hinter dem Ziel, eine starke Gemeinde am Südhang des Rickens mit rund 5000 Einwohnern zu bilden.

FDP-Ortsparteien Gommiswald & Ernetschwil
 

Forumseintrag vom 2.April 2010

Mit Interesse verfolge ich stets die Aktivitäten rund um die Gemeindefusion Go Er Ri. Der kürzlich erschienene Artikel in der Südostschweiz hat ein sicherlich heisses Thema angeschnitten. Selbstverständlich verstehe ich die Riedner Bevölkerung wenn es jetzt plötzlich heisst dass das Feuerwehrdepot in Rieden geschlossen wird sobald was gemeinsames in Gommiswald steht. Doch ist es für eine funktionierende Feuerwehr (Bevölkerungsschutz)unabdingbar dass sämtliches Personal und Material im Ernstfall von einer Stelle aus koordiniert wird und zum Ereignissort ausrücken kann. Meine eigene Erfahrung die ich mache im Feuerwehr Dienst der bereits fusionierten Fw Gommiswald - Rieden zeigt immer wieder dass es die Situation mit den 2 Depots nur komplizierter macht; Sei es an den Proben oder bei einem Ernstfall. Es ist für jeden AdF zu kompliziert wenn das Material in 2 Depots verteilt ist und im Ernstfall zusammen gekarrt werden muss. Mit dieser Situation geht im Ernstfall viel wertvolle Zeit verloren. Da müssen mir sicherlich alle zustimmen, dass wir eine Feuerwehr wollen die einfach organisiert ist und schnell reagieren kann. Was mich jedoch sehr erstaunt dass man bereits Gedanken hat Zivilschutz Material im Depot Rieden ein zu lagern. Da macht man doch genau das Gegenteil was aktuell zum Beispiel Rapperswil - Jona vorlebt. Dort wird so viel Zivilschutzmaterial wie nur irgendwie möglich voll in die Feuerwehr integriert. Es macht doch keinen Sinn Fusionitis zu betreiben und dann nachher wieder Sachen zu trennen was zusammen gehört. Die Vergangenheit hat klar gezeigt dass die Feuerwehr (Bevölkerungsschutz)mehr Einsatzstunden leistet mit Ereignissen wie z.B. Hochwasser, Erdrutschen, überflutete Keller etc. als mit eigentlichen Bränden. Also legen wir zusammen, was zusmmen gehört. Der Depot Neubau in Gommiswald ist ja noch nicht beschlossene Sache. Die Räumlichkeiten im Depot Gommiswald sind gar nicht mal so klein wenn das Bauamt in Zukunft zentral in Ernetschwil wäre. Was die Nutzung des Depots Rieden betrifft, bin ich mir sicher dass moderne Loftwohnungen an dieser herrlichen Aussichtslage reissenden Absatz finden würden.

Eichmann Hubert 

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