Soziales
Für eine bedürfnisgerechte Sozialpolitik
Junge Erwachsene in Gommiswald, Ernetschwil und Rieden haben es manchmal schwer. Da und dort fehlt es an passendem Wohnraum, und die Angebote für Aktivitäten sind eher beschränkt. Mit ähnlichen Problemen haben es die alten Mitbürgerinnen und Mitbürger zu tun. Die meisten würden ihren Lebensabend gerne in ihrem Dorf verbringen, denn sie fühlen sich dort wohl. Aber es gibt zu wenig Möglichkeiten, sie im hohen Alter zu betreuen und zu pflegen.
Der Zusammenschluss der drei Gemeinden erlaubt, für alle Generationen - Jung und Alt - differenziertere Angebote zu entwickeln, als sie in kleinen Gemeinden möglich sind. Die neue Grösse macht es uns etwas leichter, eine Wohnstruktur zu fördern, die verschiedenen Generationen gerecht wird. Weil wir uns unter einem gemeinsamen Dach um das Sozialwesen kümmern, generieren wir ein erhebliches Spar- und Synergiepotenzial. Einen Teil davon werden wir mittel- und langfristig für Qualitätsverbesserungen und den Ausbau der Leistungen einsetzen können - natürlich mit Blick für das Machbare und realistischem Sinn für die Grenzen einer Gemeinde mit knapp 5000 Einwohnern.
Die Chancen für das Sozialwesen
- Eine grössere Gemeinde erlaubt eine differenziertere Jugend- und Alterspolitik mit einem breiteren, zielgruppengerechten Angebot.
- Das grössere Einzugsgebiet erleichtert die Förderung einer Wohnstruktur mit vielfältigeren Möglichkeiten.
- Im Bereich "Wohnen im Alter" und in der Altenpflege können neue Angebote entwickelt werden, die es Seniorinnen und Senioren erlauben, ihren Lebensabend in der Wohngemeinde zu verbringen.
- Die Zusammenführung des Sozial- und Gesundheitswesens unter einem Dach ergibt Spar- und Synergiepotenziale, die teilweise für Qualitätsverbesserungen und Angebotserweiterungen genutzt werden können.